Tage die ich nie vergessen werde
E
s ist Winter. Der Himmel über Sarajevo ist mit dichten Wolken bedeckt. Nicht einmal ein Sonnenstrahl kommt durch die dichten Wolken durch. So ist es schon sieben Tage lang. Ich treffe einen Freund der mir erzählt dass er in den Bergen war. „Jahorina ist super. Die Sonne scheint den ganzen Tag, und es gibt auch sehr viele Besucher denen die grauen Tage über den Kopf gestiegen sind.“ Er hat mir noch gesagt dass er, wie damals, im Hotel Jahorina abgestiegen ist, und dass die Appartments genau so gut sind wie damals, so dass er mir vorschlägt, dass wir nächste Woche zusammen hinfahren. Ich erinnere mich an die Tage als die Jahorina Liebhaber von Überall herangezogen hat. Das Hotel Jahorina war immer voll belegt von Besuchern die seit den Olympischen Spielen Jahr für Jahr wiederkommen. Wie ich so an die vergangen Tage dachte, habe ich mich sofort entschlossen mitzufahren. „Ja, Jahorina“, habe ich leise ausgesprochen, und gedacht dass genau das meine Chance ist von diesen grauen Tagen zu fliehen. Sofort habe ich das Hotel Jahorina angerufen und ein Appartment für uns reserviert. Das Wochenende kam schnell. Am Samstag Morgen klingelte mein Telefon, doch der Hörer war zu weit entfernt, so dass ich mich etwas austrekken musste. Gleich habe ich gedacht, das wohl meine Schwester das Zimmer geputzt hat, und dabei das Telefon verschoben hat. Es war mein Freund der gesagt hat, dass er mich in zwei Stunden abholt. Er war pünktlich. Irgendwie haben wir alle Sachen in sein Auto gepackt und sind aus Sarajevo geflohen. Nach einer kurzen Fahrt sah ich am Straßenrand „Jahorina Appartments“ und dachte gleich dass wir bald da sind. Ich sah die Leute die Alle fröhlich und entspant wirkten. Wir sind im Hotel angekommen. Endlich nach so langer Zeit. Das Wochenende war unvergesslich, obwohl ich gemischte Gefühle hatte.






